10 Punkte, warum ich meine CGL-Beziehung liebe

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Lou_ Poetwee
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10 Punkte, warum ich meine CGL-Beziehung liebe

von Lou_ Poetwee » 24.10.2021

Wenn ich manchmal Dinge über CGL Beziehungen und deren Dynamiken lese, habe ich oft ein ganz großes Nähegefühl zu den anderen Littles/ Middles finde Anteile von mir in deren Gedanken, fühle ähnliche Kräfte der Dynamiken des Miteinanders, freue mich über Gleichgesinnte. Auf der anderen Seite ist jede Little/ Middle, genau wie jeder andere Mensch auch anders, und es gibt nicht die Little/ Middle genau wie es nicht den Flüchtling, den Bänker, den Engländer gibt. Je mehr Littles und Middles sich öffnen und ihre Gedanken teilen, desto größer ist die Chance, dass Littles, Middles oder Frauen, die ihr inneres Kind fördern wollen, sich selbst wiederfinden – und ich persönlich liebe Texte oder Bücher, in denen ich mich oder Teile von mir wiederfinde. Deshalb und weil mir die CGL-Beziehung so wahnsinnig viel Freiheit und Offenheit, so viel Intensität und so viel Schönes in mein Leben gebracht hat, möchte ich diesen Text mit euch teilen. Nach sehr viel mit dem Thema beschäftigen und lesen und mich selbst reflektieren, denke ich, dass ich persönlich vermutlich eher eine Middle bin als eine Little, wobei es in sexuellen Bereichen schon oft sehr Little wird. Weiß aber auch, dass es in dem Thema Middle/ Little sehr unterschiedliche Definitionen gibt. Ich nutze den Begriff Little also einfach für mich, wer mag möge ihn durch Middle ersetzen.

1. Verantwortung und Entscheidungen abgeben
Es gibt Bereiche in meinem Leben, in denen ich sehr unsicher bin, die mir Angst machen und /oder die ich am liebsten ignorieren würde. Dazu gehören „realpolitische“ Dinge wie Finanzen, Behörden, Ärzte, Rechnungen, meine Sachen in Ordnung halten und sowas. Ich trudele oft durch die Welt ohne ein richtiges Ziel zu haben bzw. mein Ziel wechselt oft die Richtung. Ich lasse mich von Emotionen lenken und entscheide nach dem was sich gut anfühlt. Ich bin unfokussiert und folge mal dem und mal dem Wind, der der mir gerade besser passt und sich gut anfühlt. Der kann oft sehr unterschiedlich sein und ich kann mich auf das, was ich heute für richtig halte, morgen nicht mehr verlassen. Mit fehlt oft das Vertrauen in meine eigenen Entscheidungen und Beurteilungen. Verantwortung wiegt schnell sehr schwer auf mir und klaut einen Teil meines freien, kindlichen Wesens die Lebensenergie und erdrückt die Unbeschwertheit. In einer CGL-Beziehung gibt es meinen CG der in bestimmten Bereichen Verantwortung übernimmt und Entscheidungen für mich trifft. Das sind nie Entscheidungen, die ihm einen Vorteil auf meine Kosten entstehen lassen oder aus den falschen Motiven getroffen werden, sondern sie sind in meinem Sinne – auch wenn ich manchmal darüber schimpfe und es in dem Moment anders will. Wir sprechen sehr oft und sehr offen über uns und haben die Bereiche klar abgesprochen, in denen ich Verantwortung abgebe und mich seinen Entscheidungen unterwerfe.

2. Hingabe und sexuelle Exzessivität
Ich liebe an der CGL-Beziehung, dass ich vor meinem CG keine Scham und keine Tabus fühle. Das Gefühl der absoluten Hingabe meinem CG. gegenüber ist für mich einzigartig. Es erregt mich, mich ihm als seine Little gänzlich auszuliefern und seins zu sein. Wenn mein CG mich berührt und mit mir spielt, gibt es nichts was ich verstecken will vor ihm, es gibt nichts was hässlich ist, nichts was eklig oder schmutzig ist, nichts was er nicht kennt. Als seine Little habe ich keinen Performancedruck, ich muss nicht in einer bestimmten Richtung agieren, ich muss nichts darstellen. Ich liebe die Momente der Begierde, des Spiels, der Gefühle von absoluter Verbundenheit. Ich möchte die dunklen Seiten meiner eigenen Lust ausleben ohne mich zu schämen und innerhalb meiner CGL-Beziehung ist der Raum für diese Art der Freiheit. Ich brauche meinen CG., weil er meine Frigidität und Prüderie ebenso aushält und annimmt wie meine schmutzigen, lustvollen und fordernden Gedanken. Ich brauche einen Partner, dem ich mich hemmungslos hingeben kann und mich schamlos öffnen kann. Es gibt Momente, in denen ich mich komplett fallen lassen kann, mich hingebe in seine Liebe und seine Hände. Die Welt um mich herum kann mir nichts anhaben, ich bin an einem sicheren, dem sichersten Ort der Welt. Ich brauche nicht anderes als den Moment und dieses Gefühl. Es gibt keine Distanz und keine Mauern mehr, die mich umgeben. Durch diese Nähe bin ich sehr angreifbar, sehr verletzbar und durch den Verlust der Mauern sind alle Gefühle ungebremst, und ich fühle wahnsinnig intensiv in alle Richtungen. Trauer und Schmerz gehen einher mit Liebe, Verlangen und durchdringenden Momenten. Durch seinen offenen und teilweise auch bestimmenden Umgang mit Lust und Sexualität, verschwindet meine Scham. Ich brauche meinen CG für die sexuelle Freiheit, weil er mich fordert, weil er mich lenkt und mich damit „zwingt“ im Augenblick zu sein, mich führen zu lassen anstelle meine Gedanken daran zu verschwende, was ihm wohl gefällt, was er möchte und braucht. Mein CG schafft einen Ort, wo Zärtlichkeit und Dominanz sich gegenseitig befördern und nicht ausschließen.

3. Führung und Steuerung

Ich bin sehr emotional gesteuert und lebe mehr für das Ideal und die Visionen als für Status, Geld, Glanz oder das gemeinhin Anerkannte, mehr für das Hier und Jetzt, für den Moment als für das Vernünftige, Weitsichtige und Bedachte. Ich brauche einen Partner, der diese Dinge annimmt und mich durch mein eigenes Wirrwarr lenkt, vor zu viel negativer Konsequenz und blöden Fehlern bewahrt. Mein CG. lässt mich den Moment bespielen, hat aber immer die Risiken und größeren Zusammenhänge im Blick und gestaltet einen Weg für uns und unsere Zukunft ohne mir das Gefühl zu vermitteln, dass ich wertlos bin, dass meine Ideen, Projekte, Visionen irrsinnig sind. Er trennt die wirren von den umsetzbaren Ideen und schützt mich vor Fehltritten und unrealistischen Handlungen. Mein CG überwacht meine Pläne (beruflich und privat) und justiert wo es notwendig ist, er hilft mir zwischen richtig und falsch, zwischen gut und schlecht, sinnvoll und sinnbefreit zu unterscheiden. Das nimmt mir Angst und lässt mich in der Sicherheit lebendig sein. Es gibt so viele ernste und schwere Dinge in dieser Welt. Ich liebe es, dass ich in der CGL-Beziehung einen Teil davon ausblenden kann und den Fokus auf die bunten und schönen Momente richten darf.

4. Spielen und Neugierde ausleben
Ich liebe Spielen! Ich liebe es Dinge auszuprobieren und meine Zeit mit Beschäftigungen zu füllen, die ich schön finde, oft nicht zielgerichtet, oft seicht und ohne erkennbaren Sinn. Manchmal fühle ich mich, als sei ich in der Pubertät stecken geblieben. Sowohl dass ich emotional unzuverlässig und wankelmütig bin, aber auch meine Liebe zum Ausprobieren von Neuem, von verbotenen Dingen. Sei es das Spiel zwischen Menschen, sei es das Ertasten von Grenzen, sei es Berührungen schenken, sei es das Flirten, sei es sich in neue Situationen begeben, die eigentlich verboten sind, ebenso harmlose Dinge wie ausgelassenen Tanzen und Musik hören, Basteln, Fotografieren, Verkleiden und Kunst in unterschiedlichen Facetten zu kreieren. Durch die CGL-Beziehung und die damit einhergehende Offenheit gibt es mehr anerkannten Raum für diese Spiele, weil sie zu mir dazu gehören dürfen. In der CGL-Beziehung kann ich meinem CG schamlos meine Bedürfnisse eingestehen ohne dafür verurteilt zu werden. Mein Spieltrieb gehört zu mir und unserer Beziehung dazu. Wenn es mein Bedürfnis ist und ich eine Spielerlaubnis von meinem CG. bekomme, dann ist er es auch oft, der mit mir Dinge ausprobiert und offen ist, sich dem Leben zu zeigen, der meinen Spieltrieb anerkennt, unterstützt und liebt. Ich bin der festen Überzeugung, dass wir alle nur ein einziges Leben haben und wir uns möglichst klug anstellen sollten, dieses mit vielen Erlebnissen zu füllen, die uns Spaß machen und die unsere Lebensfreude animieren.

5. Grenzen und Regeln
Ich brauche Grenzen! Ich lasse mich mental oder auch physisch ein auf Momente, in denen ich meiner Emotion komplett folge ohne einen einzigen Augenblick das Morgen und die einhergehenden Konsequenzen zu bedenken. Gibt es einen schönen Moment, so lebe ich ihn aus, ungeachtet auf das Morgen und auf die Konsequenzen. Ich liebe diese Eigenschaft, weil sie mich lebendig macht und mir viele sehr schöne Momente schenkt. Um diese Eigenschaft leben zu können, brauche ich einen Rahmen, in dem ich das kann, ich brauche definitiv Grenzen, die mir gesetzt werden und in denen ich mich frei und angstfrei bewegen kann. Diese Grenzen kann ich mir nicht selber geben, das macht selbst für mich keinen Sinn. Ich bin in vielen Dingen wahnsinnig inkonsequent und achte auch hier nicht besonders auf das was morgen kommt oder ob das was ich tue gut, wertvoll für mich und mein Leben ist oder ich eventuell ein wenig mehr auf mich achten sollte. Durch eine Absicherung und Begrenzung meiner Entscheidungen in manchen Bereichen erfahre ich eine, obwohl es erstmal seltsam klingt, unglaubliche Freiheit. Mein Raum ist beschränkt, aber in dem abgesteckten Raum habe ich alle Freiheiten und kann nichts zerstören weil ich sicher bin. In unserer CGL-Beziehung werden die Grenzen und Regeln gemeinsam abgesteckt und definiert. Sie werden nicht vom CG. auferlegt, sondern ich habe diese mit gestaltet aufgrund der Dinge, die ich kann oder eben auch nicht so gut kann. Es ist für mich so, dass ich durch das Wissen, dass er mein „Beschützer“ ist, angstfrei und ungefiltert sein kann und alles was aus mir heraus kommt auch sein darf, solange es in dem Rahmen bleibt. Durch diesen begrenzten Bereich mit Regeln, die WIR vorher gemeinsam besprochen haben und auch immer wieder modifizieren, zerstöre ich damit nichts und kann mich trotzdem in meinem gefühlsgetriebenem Dasein sicher fühlen. Es ist so, als ob mein inneres Kind frei laufen kann ohne Angst vor Verletzungen oder Zerstörung, weil der Raum durch Grenzen beschützt ist.

6. Freiheit ausleben in einer bunten Welt
Es gibt viele dunkle und traurige, schreckliche und graue Dinge in dieser Welt. Es gibt Kriege, Ungerechtigkeit, Hass, Neid und Fanatismus. Ich sehe diese Dinge und ich erkenne sie auch als solche an. Ich bin sehr leicht berührbar von all dem und wünsche mir manchmal mehr John Lennon, mehr Miteinander und mehr Liebe in dieser Welt. Ich träume in einer sehr naiven Weise von einer Welt, in der sich alle Menschen lieb haben, wir uns als Brüder und Schwestern anerkennen und es nichts gibt, was böse und ungerecht ist. Wohlwissend, dass dies irreal ist. Es ist nicht so, dass durch das Leben in einer CGL-Beziehung diese Dinge nicht mehr existieren oder ich sie nicht mehr sehe und fühle, aber es gibt innerhalb der Beziehung einen Raum, in dem mein CG. einen großen Teil dieser Sorgen abhält von mir und mein Fokus und meine Erfahrungen dadurch viel bunter sind. Auf eine gewisse Weise habe ich das Gefühl, dass durch seinen Schutz, ich diese Eigenschaft und den Glauben daran stärker ausleben und auch in die Welt tragen kann. Ich bin der Meinung, dass der Welt ein bisschen naiver Idealismus nicht schadet und für mich ganz persönlich, macht es das Leben um einiges wunderbarer.

7. Respekt und Demut
Ich brauche einen Mann, zu dem ich aufschauen kann und den ich von Herzen respektiere und bewundere. Ich liebe die Dynamik von Love & Respect die innerhalb einer CGL-Beziehung verstärkt zum Tragen kommt. Durch die unterschiedlichen Rollen, die beide Parteien in der Beziehung haben und die Bestärkung der jeweiligen Eigenschaften, dominant und submissiv, ist die Dynamik intensiver und die Anziehung der gegensätzlichen Charaktere hat etwas Magisches. Ich liebe meinen CG, weil er es liebt Entscheidungen zu treffen, er definitiv dominant ist, er viel konsequenter und straighter ist als ich. Eine Little ist keine Sklavin! Ein CG ist kein Master, für mich spielen auch Schmerz und Erniedrigung keine sexuelle Rolle. Ehrlich gesagt könnte ich in so einer Beziehung nicht leben, wo ich als Sklavin behandelt werde. Mein CG hat einen sehr fürsorglichen Charakter und ist interessiert daran, dass es den Menschen, die er mag und insbesondere mir gut geht. Er zieht Energie daraus, dass er ein Wesen an seiner Seite hat, das sich an ihn wendet um Unterstützung zu erfragen und ihn dafür respektiert. Ich brauche einen Jäger und Beschützer und zwar einen, der das aus Lust macht und nicht weil es gefordert ist. Ich möchte einen Mann, der in sich stark ist, an sich glaubt und weiß was er will, was er braucht und wie er es bekommt. Jemanden der mir die Welt erklärt, mir Mut macht und mit Zuversicht in die Zukunft schaut. Jemand der weniger ängstlich ist als ich und jemand der selber Freiheiten braucht und mich in meine Grenzen weist. Jemand zu dem ich aufschauen kann, der mir überlegen ist und mich trotzdem nicht minder behandelt.

8. Bedingungslose Liebe und Mut zum Selbst
Ich brauche bedingungslose Liebe und das Gefühl der Sicherheit in der Beziehung. Ich liebe das Gefühl angenommen und geliebt zu werden, mit all den dunklen, schmutzigen und verrückten Gedanken und Eigenschaften, die in mir leben. Die CGL-Beziehung ermöglicht es mir, mich nicht zu verstecken hinter Mauern der Konvention, zu lernen alle Gedanken, die in mir vorgehen direkt und ungefiltert zeigen zu können. Es gibt kein „Böse“, es gibt keinen Wunsch oder kein Bedürfnis das seltsam ist, es gibt innerhalb der Beziehung für Emotionen, die in mir leben keine Verachtung und keine Verurteilungen. Ich möchte sagen können, dass ich müde, ängstlich, wütend, verliebt, dankbar, manisch, glücklich, lustvoll oder traurig bin und zwar egal ob es passt oder nicht. Wenn ich mit meinem CG. in einer guten Dynamik bin, dann kommt einfach alles ungebremst aus mir heraus, ich rede was in meinem Kopf gerade auftaucht, ich öffne mich, fühle keine Grenzen in meinem Dasein und vertraue auf mein Inneres. Ich schäme mich vor ihm für nichts und alles was ist, darf sein. Das sind die Momente, in denen mein inneres Kind komplett da ist und lebt und auch die Freude in mir ungezähmt ist. Ich möchte mich unverstellt und wahrhaftig zeigen können. In der CGL-Beziehung bin ich meinem CG. so nah, dass es nichts gibt, was wir voreinander verstecken müssen, es gibt keine Tabus, nichts das es mich erstickt, weil ich die Sicherheit habe, dass alles sein darf.

9. Aufgaben und Kontrolle
Ich brauche jemanden, der mein Chaos bändigt und liebt. Ich bin in meinem ganzen Wesen sehr frei denkend und kreativ, eher naiv als berechnend, von Grund auf Harmonie liebend, ungeordnet und in vielen Bereichen meines Lebens nicht besonders weitsichtig. Ich bin auf der einen Seite voller Tatendrang und teilweise manisch, wenn es um Projekte beruflich oder auch privat geht, die mich treiben, die meine Gedanken Karussell fahren lassen, in denen ich mich obsessiv verliere und in die ich ganz viel Energie und Zeit stecke. Es gibt aber auch den Teil in mir, der stark an Prokrastination leidet, wenn es sich um Aufgaben handelt, auf die ich keine Lust habe, die mir Angst machen. Die Sorgen und Schwere schaffen, wenn ich sie nicht angehe, schlechte Gedanken in meinem Kopf hervorrufen, frei nach dem Motto „Und täglich zerbrech´ ich unter der Last der ungetanen Dinge“. Mein CG. sorgt dafür, dass ich diese Aufgaben erledige und kontrolliert bestimmte Bereiche für mich und das tut meinem inneren Gleichgewicht sehr gut. Auch wenn ich situativ zetere und schimpfe über die Aufgaben, keinen Bock habe, sie zu erledigen, so bin ich doch in Nachhinein immer sehr dankbar, dass er mir diese Aufgaben gibt und ich mich somit viel mehr im Gleichgewicht befinde als wenn ich ständig auf mich selbst aufpassen müsste und die Aufgaben auf ein unbestimmtes Morgen verschieben könnte.

10. Caring und Selbstwertgefühl
Mein CG vergöttert mich als seine Little und passt auf mich auf. Er schaut, ob es mir gut geht, vertreibt meine Sorgen und hat mich immer irgendwie mit im Fokus. Ich bin ein sehr soziales Wesen und habe sehr viele Menschen um mich herum. Sowohl beruflich als auch privat organisiere und kümmere ich mich viel um die Bedürfnisse anderer und vergesse mich manchmal im ganzen Trubel des Alltags. Mein CG. passt auf, dass ich mich selber nicht vernachlässige, dass ich ab und zu in mich herein fühle, mir Auszeiten nehme, reflektiere und schreibe (mein einziger Weg, um meine Gedanken zu strukturieren) wie es mir geht und was ich brauche und meinen Bedürfnissen ausreichend Raum gebe. Durch seine Liebe und sein Caring um meine Person, lebe ich viel stärker und intensiver im Einklang und gehe nicht verloren. Durch das tiefe Wissen, dass er mein CG ist, egal wie und in welchen Konstrukten wir gerade leben, erlebe ich eine innere Sicherheit und ein Selbstwertgefühl, welches basiert auf meinem tatsächlichen Ich anstelle von gesellschaftlichen Bewertungsmaßstäben. Das schenkt mir Kraft und lässt mich zu einem besseren Menschen werden.
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Re: 10 Punkte, warum ich meine CGL-Beziehung liebe

von TieU » 27.10.2021

Liebe Lou,

Ich Danke dir für diese wunderbare Beschreibung und Zusammenfassung.
Diese Punkte und deine Sichtweisen geben sicherlich vielen (noch) unsicheren Menschen Halt und Mut zu sich selbst zu finden. Littles/Middles, weiblich, männlich oder alle Anderen, aber ganz gewiss auch Mommys und Daddys sollten deine Worte lesen.

Ich bin sicherlich einer der ältesten Teilnehmer hier und (er)lebe BDSM seit vielen Jahren in den unterschiedlichsten Facetten, habe selbst ein Forum BDSM-Forum betrieben und kann daher aus meiner Erfahrung sagen das ich selten eine so gut formulierte Zusammenfassung von Gefühlen gelesen habe.
Ich, für meinen Teil, kann hier nur hochachtungsvoll applaudieren.
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Re: 10 Punkte, warum ich meine CGL-Beziehung liebe

von S u n n y » 28.10.2021

Hallo Lou,

ja ich kann mich da nur TieU anschließen, ein Wahnsinns Beitrag,
Du sprichst, schreibst mir aus der Seele.

Vielen lieben dank für Dein Vertrauen, das Du dich so geöffnet, Dir solch eine Mühe gemacht hast.
Der Text hilf sicher nicht nur Little´s 😉
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Re: 10 Punkte, warum ich meine CGL-Beziehung liebe

von baerschen » 31.10.2021

Huhu Lou,

ganz lieben Dank für deinen super Beitrag! Der ist wirklich toll geschrieben!

Mir kommt dabei automatisch ein Gedanke: ich lebe seit vielen Jahren als meist glücklicher Single, aber natürlich frag ich mich schon ab und zu, wie es wäre, das mal zu ändern. Dabei hab ich aber manchmal das Gefühl, den Ansprüchen eine*r potentiellen Partner*in vielleicht nicht genügen zu können. Ich weiß natürlich, dass sich jede Beziehung mit der Zeit entwickelt und alle mal angefangen haben, aber dennoch „erschlagen“ mich Beschreibungen wie deine manchmal ein bisschen, auch wenn ich weiß, dass jede Beziehung nicht nur von Idealen geprägt ist und man sie sich zusammen teils hart erarbeitet. Das geht mir auch bei den Kontaktanzeigen manchmal so. Potentielle Daddys beschreiben detailliert einen Tagesablauf für das Little, bei dem ich denke: Wo bleibt Little‘s Individualität? Oder Littles wünschen sich eine Beziehung, die ohne Selbstaufgabe seitens des Daddy / Mommy gar nicht geht. Da würde mich mal Deine Sichtweise interessieren: Wie übersetzen sich solche Ideale in das reale Leben? Was tun mit ihren Enttäuschungen und mit möglicher Überforderung?

Ich muss dazu sagen, dass ich noch keine realen CGL-Erfahrungen habe und vieles, was ich schreibe, deshalb eher theoretischer Natur ist. Vielleicht macht das meine Skepsis verständlicher. Ich bin auf jeden Fall beeindruckt von Deinem Text und Deinen Beschreibungen, und meine Fragen gründen darauf, wie gut Du Deine Gedanken ausgeführt hast!

Lg Micha
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